Pressetext:
Seit 2003 sind die Brauseboys eine wöchentliche Lesebühne in Berlin und aus der hiesigen Literaturszene nicht mehr wegzudenken. Frisch geduschte Texte, sprühende Intelligenz und erwärmendes Liedgut – das ist das Erfolgsgeheimnis der ältesten Vorlese-Boygroup Berlins, bestehend aus Thilo Bock, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning und ihren wöchentlich wechselnden Gästen. Sie haben bislang vierzehn gemeinsame Bücher veröffentlicht und zelebrieren außerdem seit 20 Jahren einen satirischen Jahresrückblick unter dem Titel „Auf Nimmerwiedersehen“. Ihre Heimat war lange Zeit der Wedding, seit 2023 sind sie jeden Donnerstag im „Haus der Sinne“ zu finden, ihrer Heimatbühne im Prenzlauer Berg.
Nichts Menschliches und Unmenschliches ist den Geschichtenerzählern fremd. Stilsicher stecken ihre satirischen Miniaturen den Raum ab zwischen Beobachtungen in ihren Heimatkiezen und „Problembezirken“, anderen deutschen Provinzen und der Dönerbude am Scheitelpunkt der Dimensionen.
Die „Berliner Kult-Lesebühne“ (Der Tagesspiegel) wurde von der dpa einst als „eine hippe Band“ tituliert und von der FAZ als eine Art „Volksausgabe der Harald-Schmidt-Show“ bezeichnet, die taz nennt sie „abwechslungsreich und überdurchschnittlich gut, sowie allen Brandschutzbestimmungen genügend“.
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Abdruck honorarfrei. (c) Axel Völcker
