NEU UND BUNT:

Frank Sorge,
intellektuelles Rückgrat der Brauseboys
,
DJ Discofox, Dachdenker, Luftballondealer, Lebenserfahrungssammler, hat eine Digitalkamera, die sogar (schau, schau!) Videos mit Ton aufnehmen kann. Fotos macht sie auch.
Die besten unbewegten und auch bewegten Aufnahmen der neuen Kamera von Frank Newton Sorge werden ab sofort auf dieser Seite hier veröffentlicht.

Frafafose jetzt als Fotoblog!

Anlaß war der Kauf einer neuen Kamera, so was nettes mit vielen Pixeln und viel Glas vor der Hütte.

Klick das erste Bild!!

Auch bei/auf Flickr.

 

Das Erste Weddinger Dorf-Fest

Leopoldplatz. 26.8.06 - 15.30 Uhr!

Brauseboys in Cottbus

Wie man sieht, machen wir Kabarett! Unser Garant dafür ist natürlich Hinark, der sich rechts, in nachdenklicher Pose eingefangen, mental auf eine Witze- und Kalauerschlacht sondergleichen vorbereitet. Auch der Salbader, an dem sein Blick hängt, wird dabei eine große Rolle spielen. Die Vita-Cola rechts hatte sich nur ins Muggefug verirrt, wie sich schnell klärte, und wollte eigentlich zu einigen japanischen Studenten im Wohnheim, die gerade Videospiele zockten. Auch spotteten die Bierflaschen dem Modeprodukt und drehten der Blubberbrause abweisend ihr hinteres Etikett zu, worauf sie empört abzischte.

Volker Surmann versinkt zur Linken in die Sprecherstimme der Lern-CD "Kabarett - Von der Theorie zur Praxis" und wird uns kurz darauf die wichtigsten Merksätze noch einmal erläutern. Das rechte Foto zeigt einen typischen Cottbusser Ellenbogen, der auf einem glatt geputzten Tresen ruht und sich darin spiegelt.

 

Hinark Husen

 

Betriebsausflug

Irgendwann vor einiger Zeit waren wir mal irgendwo und haben einen lustigen Betriebsausflug gemacht. Leider hats bei uns kaum Frauen oder Sekretärinnen, denen man in Feierstimmung dabei aus Versehen unter den Rock greifen kann oder zum lustigen Polonaise machen. Ernst gemeint ist das natürlich nicht, auch nicht lustig und eigentlich weiß ich schon noch, wo wir waren, nämlich im Mehringhof-Theater und haben Horst seine Eversgreens schmettern hören.

 

Prompt werden wir Zeuge einer spontanen Autorenerhitzung, erfolgt an Michael-André Werner.

Der zwischen 3 und 4 nach Hause wankende Fotograf kehrte noch im White Trash zum Pinkeln und Schlummerbierchentrinken ein und führte ein sinnloses Gespräch über CubaCola und den Koloß von Rhododendron mit einigen sonderbaren Fischen im Aquarium, wovon der eine mich immer ganz frech anglotzte. Ich drohte damit, den Blitz an der Kamera einzuschalten und wir schafften es gemeinsam, mal einen Moment still zu halten.

Ansonsten, also davor, war es aber ein gemütlicher Abend. Wie gemütlich sieht man hier.. Ach ist das gemütlich!

 

 

 

 


Am 7. Mai fand in der Berliner Volksbühne das Lesebühnenspecial der "LeserShow" Nummer fünf statt. Auch die Brauseboys standen mit LSD, Chaussee der Enthusiasten und O-Ton Ute auf der Bühne. Hier Franks Aufnahmen, garniert mit Auszügen aus einer Kritik dieser Veranstaltung aus der Berliner Zeitung:

"Wie in den vergangenen Jahren (...), konnten die Vertreter der Lesebühnen am Freitag im einigermaßen gefülltem Saal ihre Kalauer reißen."


"Augenkontakt, direktes Reagieren, Spontaneität, Improvisation, Angreifbarkeit - dafür ist das Publikum dankbar, dafür ist man gekommen. Was Lesungen so attraktiv macht, ist ja gerade der Effekt des 'Unplugged', des scheinbar menschlich Unmittelbaren und Echten, der hehre Schriftsteller zum Angrabschen."

"Wie sehr er einer von uns Gewöhnlichen ist, das wiederum ist die Botschaft, mit der die Lesebühnen hausieren. "Wir singen von Schimmel und Geschlechtsverkehr", geben die Brauseboys in schlichter Selbsterkenntnis mit Gitarre zum Besten. Mehr will man offenbar gar nicht. "
Das stimmt. Da es von den Brauseboys aber kein Bild gibt, sieht man hier ein einigermaßen passendes mit O-Ton Ute drauf. Außerdem haben wir nicht zur Gitarre, sondern zum Vollplayback gesungen.

"Ein wenig Alltagsödnis, ein wenig Pech mit den Behörden, ein bisschen Kindheitstrauma und Provinzlerbashing, ein wenig eingestandene Faul- und Feigheit, und fertig ist die Rezeptur zur fröhlich dumpfen Berliner Selbstvergewisserung."

"Jedes 'Ficken, Kotzen, Scheißen' wird mit so herzhaftem Gelächter goutiert, als sei der öffentliche Gebrauch vulgärer Worte immer noch ein ganz schön gewagter Tabubruch. Oh je."
Wenn die vulgären Worte von einem "netten Touretten" gebraucht werden, um Omas und andere Störer von Parkbänken zu verjagen, wie in der Geschichte von Volker Stübing geschehen, ist das allerdings lustig und auch erlaubt. Ansonsten herrscht Fickenverbot.

"Auch der bis zum Überdruss als Inbegriff des Spießers denunzierte Weddinger Jogginghosenträger ist immer noch für einen abgestandenen Gag aus der Metaphernschleuder gut, wie auch das betont politisch unkorrekte Beleidigen nicht anwesender Randgruppen (Halle-Neustadt und Rüdesheim!) billige Beifallseffekte erzielt."
Jogginghosenträger sind keine Spießer, sondern Proleten. Spießer sind Menschen, die Jogginghosenträger für Spießer halten. Da es kein Foto von Nils Heinrich gibt, dem Autor der erwähnten Geschichte, ist hier Uli Hannemann von LSD zu sehen, der wirklich wunderbare Sachen gelesen hat.

"Bei aller 'Unterhaltungsdienstleisterei' der 'Kurzgeschichtenvorleser' von Brauseboys, LSD, Chaussee der Enthusiasten oder gar dem Infantilklamauk von O- Ton Ute befinden sich dennoch einige hübsch ziselierte Textminiaturen darunter."


"Endlich ganz ohne Brüllwitz und Lachzwang ging es bei den renommierteren Autoren zu, die am Sonnabend lasen."
Copyright: Sabine Vogel, Berliner Zeitung

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Nun eine eindrucksvolle Fotoserie über den Insekten-Naschabend
am 22. April 2004 bei den Brauseboys im Laine-Art.
Menschen stecken sich totes Krabbelgetier in den Mund,
kauen drauf rum und schlucken es runter. Und sagen auch noch "Lecker!" dazu!


Und hier das klitzekleine Video-Filmchen: So isst man einen Wurm (mit Schmatzgeräuschen):

Wenn es nicht sofort funktioniert, am besten mit der rechten Maustaste den kleinen Film zwischenspeichern und dann angucken.
(Winamp Media File, ca. 114 KB groß, mit Winamp Player, Media Player und auch Real Player abspielbar)

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