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Galerie des Gastes im Jahre 2007
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Geburtstagsalbum FrafaFose Gästebuch Boys on Tour

Gastgalerie

27. Dezember mit Martin Betz und Stanislaw Mirrowenkowitsch

(Text folgt).

20. Dezember mit Ahne und Jan Koch

(An dem Abend hat wohl niemand fotografiert).

13. Dezember mit Uli Hannemann und den S-Bahndati

Einmal muß Uli noch schlafen, dann ist sein neues Buch "Neulich in Neukölln" auch für allen anderen verfügbar. Er hatte schon eins in der Hand und las draus vor, wechselte aber unmittelbar die Rollen, vom Erfolgsautor zum Leadsänger der S-Bahndati, die eigentlich ganz anders geschrieben werden. Von links nach recht: Ken, Barbie, Blockflöte, Gitarre.

6. Dezember mit Marco Tschirpke und Thilo Bock

Hier befeuchtet der Kurzklavierstückkünstler, Dichter und frischgebackene Sonderpreisträger (Kabarettpreis 2007) seine Kehle mit Mineralwasser und Urologen-Experte Thilo Bock schaut erschrocken in die überraschend ausgelöste Kamera.

29. November: "Schleswig-Holstein" mit Hans Duschke und Martingo (Mecklenburg-Vorpommern)

Hans Duschkes Heimat ist Husum, statt uns die Stadt aber von außen z.B. als grau zu schildern, stellte er sie anhand der Lebenslinien seiner Bewohner vor. Martingo (aus Malchow an der Müritz) hatte neue Lieder im Gepäck voll typisch Mecklenburger Themen: Liebe, Suff, Absturz, Sterne. Ein paar lustige Länder mußten wir diesmal auslassen, einen so gelungenen Themenmonat gibt es aber vielleicht auch ein zweites Mal.

22. November: "Nordrhein-Westfalen" mit Olaf Guercke und Ekki Busch


(Foto fehlt)

Nordrhein-Westfalen besteht aus dem Rheinland und Westfalen, zwei Völker, die so verfeindet sind, dass sie Geschwister sein könnten. Diesen Abend hat Westfalen 4:1 gewonnen. Munteres Köln-Bashing war angesagt. Selbst der Bonner Olaf Guerke stimmte ein in den Abgesang auf den rheinischen Straßenkarneval, trauerte dem Rhein-Wupper-Express hinterher und überraschte mit einer düsteren Ode an fiese Rheingestalten. Ekki Busch kommt hingegen aus der richtigen Ecke des Bundeslandes und bewies mit seinem Akkordeon, dass dieses Instrument nicht nur zu Baguette passt sondern auch zu Pumpernickel.

15. November: "Saarland-Franken" mit Klaus Bittermann und Uli Hannemann

Auf ungewöhnlich hell erleuchteten Teppich traten wir an, um uns gleich mit einem Doppelschlag zweier lustiger Länder zu entledigen. Dafür haben wir uns auch gleich ein eigenes Land ausgedacht, über seine langjährige Heimatstadt Nürnberg las Klaus Bittermann eine deutliche Abrechnung mit den Franken, die sehr interessanten und lustigen Gegenwind aus der Presse bekommen hat, für das Saarland las Uli aus seiner fast vollendeten Saarland-Textreihe, die nicht trotzdem, sondern gerade weil er nie dort war, so treffend ist .

8. November: "Rheinland-Pfalz" mit Elis, Brisk und Paul Bokowski

Der Teil Bonns, aus dem Paul kommt, liegt eigentlich in Hessen. Was er aber erst am Mikrophon zugab. Auch ein lustiges Land, das wir somit wenigstens gestreift haben, aber mit Elis konnten wir dann doch einen richtigen Rheinländer aus der Weinstadt Oppenheim vorzeigen, der mit Ex-O-Ton-Ute-Kollege und Freund Brisk ungeahnte mundartliche Perlen vortrug. Renate war auch dabei und stellte das virtuelle Koblenz vor.

1. November: "Baden-Württemberg" mit Roger Trash, Marc-Uwe Kling und Nils Heinrich

Der Auftaktabend zum Themenmonat "Lustige Länder" stand ganz im Zeichen des womöglich sogar lustigsten Landes: Baden-Württemberg. Folgerichtig reiste unser nach Stuttgart ausgewanderte Brauseboy Nils an, der es als Kartoffelfreund schwer hat und soeben eine neue Bühne in der genannten Stadt gegründet hat und da Marc-Uwe, der zweifache Slam-Champion und mehrfache Kleinkunst-Preisträger der letzten Monate, aus Stuttgart stammt, machte das gleich zwei erlesene Gastleser. Roger Trash hat nicht viel mit Baden-Württemberg am Hut, bzw. der Mütze. Der Münsteraner Musiker füllte das Laine-Art mit den farbigen, universalen Klängen seiner Elektrogitarre, die unsere beiden anderen Gäste für eigene Lieder ausliehen. Ein wunderbarer Abend mit vielen Erhellungen zu Land und Leuten da unten und vielem mehr, z.B. wie sich Russisches Roulette in einem Berliner Nachtbus anfühlt.

25. Oktober: mit Andreas Scheffler und Ibu Kukuricu

Der ruthenische Sänger Ibu Kukuricu kündigte überraschend an, nicht mehr weiter aufzutreten, vielleicht gehe er auch in die Heimat zurück. Sein Liedgut, den Hüftschwung und alle musikalischen Verpflichtungen tritt er komplett an Ivo Lotion ab, der dann auch den zweiten Teil im Duett mit dem Fisch aus unserem "Fischers Fritze" Video bestritt, das nicht ganz zufällig auch von Ivo gedreht wurde. Frühschoppler Andreas las von Halloween und Straßenwahnsinn und erstrahlt links im großen leuchtenden B, ganz zu Recht natürlich!

18. Oktober: mit Kirsten Fuchs und den Zuckerröhren

Erstmalig standen und saßen mehr Frauen als Brauseboys auf der Bühne, obwohl wir alle da waren. Womöglich waren auch noch nie mehr Personen insgesamt auf unserem Auftrittsteppich am Donnerstag, so daß Jaakko und Teppo den üblichen Tisch noch um eine ganze Bierbank verstärken mußten. Brausegirl und Schreinerin der Herzen Kirsten Fuchs rannte schlicht mit ihrem Hund durch den Regen und die Zuckerröhren denunzierten a capella und fünfstimmig den Zerfall der Männlichkeit insgesamt. Ich rettete mich vorausschauend in meine virtuelle weibliche Existenz Renate, Heiko verpaßte u.a. seinen Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse und Volkers Romankomiker verzweifelte an Witzen und Erinnerungen über Lehrer. Hinark hielt fest, wie letzte Woche vier von uns anderthalb Stunden in einem Auto 500 Meter "Am Studio" vorwärts kamen und selbst Brad Pitt hat jetzt Roberts Maßnahmenserie verlassen. Wie soll das bloß mal enden mit uns? Am besten wohl nie.

11. Oktober: mit Felix Römer, Martingo und Nils Heinrich

Lange dachten wir die einzige Boygroup zu sein, die lesen und schreiben kann. Aber dann hörten wir von Smaat und daß einer deren Boygroupmember jetzt ums Eck wohnt. Der hatte noch ein paar Tage zuvor mit 1700 Zeugen den Teampreis beim German International Poetry Slam abgesahnt und so freuten wir uns, Felix Römer ebenfalls einen vollen Saal präsentieren zu können, der auch den wilderen Slam-Applaus nachweislich zu spenden in der Lage ist. Martingo empfahl nachdrücklich mit Charme und schönen Liedern seine neue CD "Leisen Rauschen" und auf einem Stuttgarter Oktoberfest wurden Nils Heinrich ein paar Ballons zufiel in die Hand gedrückt, so daß er von einer Windböe in die alte Heimat zurückgetrieben unser Überraschungsgast war.

4. Oktober: mit Matthias Keidtel und Thilo Bock

Zwei richtige Westberliner, wenn man das noch so sagen kann, betraten erneut unseren Bühnenteppich. Matthias (Schöneberg) dokumentierte in Vorgriff auf den zweiten Teil seiner "Trilogie des modernen Mannes" den ästhetischen Schrecken der Umgestaltung des altes Möwenpick-Interieurs im Europa-Center für seine Romanfigur Holm, bekannt aus dem Roman "Ein Mann wie Holm" (der wie ich heute feststellen mußte, da ich noch eins verschenken wollte, nicht mehr zu bestellen ist und der in der Taschenbuchausgabe erst im Januar kommt). Karaokekönig Thilo(Tiergarten), der auch dieses Mal wieder schwer und unnachahmlich in die Tasten des Postklaviers griff, wohnt dazu seit ewigen Jahren um die Ecke vom Möwenpick und dem ganz alten Westberlin. Neben dem Zoo-Palast hängt bestimmt immer noch dieses Harald Juhnke Plakat.

27. September: mit Jochen Reinecke und Jonny Freedom

Oh, da hab ich mich im Bildformat vertan und weil ich ein paar Tage zu lang gewartet hab, fällt mir in diesem Moment auch nicht mehr ein, wie der Abend genau verlief... jedenfalls war er gut besucht, pünktlich zu Ende und die Texte waren alle wunderbar - Jochen versorgte mich nebenher mit neuen Kalauern, wie war das noch mit den Pürreeneen, dem Gebirge gestampfter Karfoffeln... kann es jetzt nicht mehr so wiedergeben, als Kassenkraft fiel mir noch auf, daß Jonny Freedoms neue Selbstgebrannte "500.000 €, baby!" schon vor der Show ausverkauft war und ich daher keine mehr abbekam.

20. September: Volkers Geburtstag mit Paul Bokowski und Tom van Hasselt
Der Jubilar in der Mitte lud sich zwei seiner Lieblingsgäste, unseren Bonusboy Paul von nebenan und Tom, den Philosophen am Klavier, gut erkennbar am gemeinsamen Rot in der Oberbekleidung. Mit einer geheim abgesprochenen Wechselmoderation gaben wir anderen uns jeweils die Klinke in die Hand, Volkers Vorleben in Westfalen, sein Jetztleben im Bezirk F., seine Restaurantkritiken und Jugendgedichte zu preisen und lobhudeln. Auch Nils sendete Geburtstagshuster aus der Stadt südlich unserer Vorstellungskraft. Volker ist der dritte von uns, der an einem Donnerstag 35 wurde.

13. September: mit Manfred Maurenbrecher und Micha Ebeling
Der eine brachte ein neues Buch mit, der andere eine noch fast pressfrische CD, und was dem einen sein erstes ist dem anderen seine vielte. Manfred entlockte unserem Postklavier wieder alles und sang Neues vom "Glück", das sich selbst im auberginfarbenenen Anzug am Gartenzaun eines Speckgürtelgrundstücks finden läßt. Micha blieb noch einen Moment länger in Hoffnung auf ein "Restekuscheln" und verbrachte die Zeit mit dem vornübergebeugt sinnierenden Signieren seines gleichnamigen Geschichtenbandes.

6. September: Paul Bokowskis Brauseboys mit Elis, Tilmann Birr, Georg Weisfeld und Iris Niedermeyer
War das ein Vertretungsabend! Wir hatten für jeden Zuschauer im Publikum einen eigenen Gast auf der Bühne und auch einstellig unseren Spaß. Ein wirklich toller Abend: weil Iris Niedermeyer Comics zeichnen kann, die zwar nicht unbedingt Sinn, aber auf heftigste Lachen machen; weil Georg Weisfeld talibanistische Spinnen in seinen pakistanischen Bettbergen wohnen hat; weil Tilman Birr nicht nur flüssig Latein, sondern auch theoretisch Griechisch spricht und weil Elis neuerdings wieder Schulsport macht und den ganzen Abend Pheromone ausgeschüttet hat, dass der Paul aus einem Sexratgeber von Ruth K. Westheimer vorlesen musste.

30. August: mit Pjaer
Zum gelungenen Abschluß des virtuellen Monats überzeugte uns Blogger Pjaer von seinen Realqualitäten in Text, Vortrag und stilsicherer Kleidung. Sein Blog führt zur Zeit keine Einträge, einige sind aber im Buch "Berlin oder so" zu finden & bald gibt es wieder neue. Nach fünf Wochen Multimedia kehren wir jetzt auf den Boden der Tatsachen zurück, den wir eigentlich nie verlassen haben und schreiben wieder mit Feder auf Bütte.

23. August: mit Parka Lewis & Bov Bjerg
Also der Abend war ziemlich... Modator Volker medierte über Mügeln verssprach sich oft, bald mit System. Blogger Parka glänzte mit dem Ungesagten, Blogger Bov präsentierte u.a. Google-Gedichte und ließ sie von seinem Mac vorsingen. Wem diese Beschreibung noch zu kryptisch ist, ist nicht dagewesen und hat - im Gegensatz zu vielen - einen wunderbar multidimensionalen Abend verpaßt, u.a. mit sensationellen Bilder der Futtermittelproduktion einer Echsenfarm. Slammer Ko saß dabei und beschreibt seine Eindrücke hier.

16. August: mit Uli Hannemann & Volker Strübing (vertreten durch Kloß & Spinne)
Während Volker Strübing sich selbst in einem Video verschachtelte und die gezeichneten Tresensteher Kloß und Spinne (die sich bald auch in der Show Royale wiederfinden, siehe Schnipselfriedhof) stellvertreten ließ, berichtete Uli (real anwesend) aus dem virtuellen Neukölln vor seiner Haustür, unweit des neuen Nazi-Erlebnisparks "Flughafen Tempelhof". Meine plötzliche Spielgerätenostalgie brachte mich dazu, meinen alten 20 Megahertz Laptop zu verlosen, weiterhin entpuppte sich Roberts "Second Life" Avatar Halbe Schridde als gelehriger Schüler des Bösen, verkörpert im Sith-Lord Renate. Wir sind mitten im virtuellen Monat.

9. August: mit Don Dahlmann, Ivo Lotion und dem CS Field Trio
Ein wundervoller Abend mit viel Publikum und wenig technischen Problemen. Don Dahlmann, einer der wichtigsten deutschen Blogger, berichtete u.a. vom Gebaren amerikanischer Popbands, während Videogast Ivo Lotion seinen Sponsor, den Woltersdorf Channel, präsentierte und einen Einblick in seine neue Existenz als Karpartenpopper Ibu Kukuricu gab. Ungewohnt jazzige Klänge kamen von den weitgereisten Gästen aus Kanada, dem CS Field Trio, die im Rahmen einer Deutschland-Tour im Laine-Art Station machten.

2. August: mit Tristan Steinweg (real) & Nils Heinrich (virtuell)
Der Auftakt des virtuellen Monats brachte so manche Enthüllung: Nils mußte in Stuttgart bislang am Spülbecken in der Küche duschen und Volker kennt sich gut mit Sexchats aus, paßt aber trotzdem gut auf ein seriöses Magazincover, für dessen Gestaltung Robert ein bis dahin unbekanntes Talent offenbarte. Frank zeigte die ersten Tages seines SL-Avatars Renate und erzählte wie Heiko auch von der Welten außerhalb des Wedding. Wir kannten Tristan auch von der Bühne, jetzt bloggt er allerdings mit seinem Gürteltier im Netz. Der gelungene Start in den Themenmonat wird uns wohl allen hunderte zusätzliche Google-Treffer bringenl.

26.Juli: mit Tobias Wallat, Elis und Anselm Neft
Es war ein rauschendes Fest. Elis, der Garant für Stimmung, probierte neue Lieder, spielte uralte und brachte auch sein schönes "Hippie"-Lied. Tobias Wallat stellte Hamburg an den Pranger und Anselm Neft nahm sich Harry Potter zur Brust. Der Abend ging früh zuende und das Publikum ging in der Gewissheit nach Hause, einen schönen Abend erlebt zu haben ...

19.Juli: mit Thilo Bock, Sascha Nikolic und Sebastian Lehmann
Ein lauschiger Sommerabend im Laine-Art. Die Hälfte der Brauseboys ist im Urlaub und wird würdig vertreten. Thilo Bock, Sascha Nikolic und Sebastian Lehmann verzauberten das zahlreich erschienene Publikum. Paul Bokowski überstand positiv seine Feuertaufe als Vollzeitmoderator.

12.Juli: mit Martin Betz, Georg Weißfeld, Frank Klötgen, Georg Weißfeld und Martin Betz
Bis auf den letzten Platz war das Laine-Art gefüllt. Moderator Hinark bot sogar einen Platz auf der Bühne an, doch den wollte niemand haben. Georg Weißfeld brillierte mit seinem Verhalteskodex gegenüber GEZ-Kontrolleuren, Martin Betz brachte das gelbe Postklavier zum schwingen und Frank Klötgen zeigte virtuos, wie man auswendig schöne Lyrik vorträgt. Ein rauschendes Fest!

5.Juli: mit Ahne und Ivo Lotion
War gestern das erste Mal als Zuschauer bei uns. Viel habe ich allerdings unter der großen Schirmmütze und durch meine gelbe Brille nicht sehen können. Die brauchte ich aber, um unerkannt zu bleiben, desweiteren halfen weiße Hosen (Anno 1998), Tennisschuhe (Anno Knips), eine Regenjacke meiner Freundin (aktuell(ich meine die Regenjacke)), Filterzigaretten einer imperialistischen Marke (weiß-rot) und einem bunt funkelndem MP3-Player (Billiggerät, kann nix). Ich habe einen richtig guten Abend für das erste Mal erwischt. Ahnes machte Musik in Wort, Lied und Zwiegesprächen, Ivo hängte sich seine Band um den Hals und schmetterte eine Hymne auf Mechicko und Paul, der jetzt den ganzen Juli über dabei ist (und daher in der Gästenennung oben nicht jedes Mal neu genannt ist (es sei denn, er würde es ausdrücklich wollen (soll ich?))), war auch gut in Form. Ich hab natürlich ins Gästebuch geschrieben, wie man das als Zuschauer so macht und kräftig geklatscht. Ich komme bestimmt bald wieder!

28.Juni: Wedding Wochen mit den Stadtneurotikern (Marcus Fromeyer & Der Klark) und Paul Bokowski
Das Bild zeigt (von euch aus links) den Sänger der Stadtneurotiker, die erstmals die Liebenwalder Straße vom Mastul ins Laine-Art überquert haben und begeistern konnten. Paul gewohnt gut mit bösen Texten. Volker präsentierte seine Hausaufgaben, d.h. er belichtbilderte eine Expedition zum letzten Mufflon von Rehberge und schilderte einen Selbstversuch als Frank Sorge auf dem Nacktfriedhof Plötzensee. Robert Rescue wurde gleich zu Beginn von den knapp 50 Zuschauern mit frenetischem Applaus gefeiert. Seine Moderationen bekommen langsam Kultstatus. Am Ende dasselbe Klangbild.

21.Juni: Wedding Wochen mit Wiglaf Droste und Marc-Uwe Kling
Das Wetter war beschiss ... aber die Gäste wunderbar! Wiglaf Droste und Marc-Uwe Kling verzauberten das Publikum, das sich durch den Regen nicht vom Besuch im Laine-Art abbringen ließ.

14.Juni: Wedding Wochen mit Ralf Gründer und Jan Koch
Ein in vieler Hinsicht erhellender Abend. Wir kennen wir jetzt die Partnerstädte des Wedding und wissen, daß er gemeinsam mit Neukölln eine größere Bezirksplatte der Frühzeit unseres Berliner Planeten bildete. Daß großartige Liedermacher im Wedding wohnen wurde mit Jan Koch auch in dieser Woche bewiesen, Mauerkunstexperte Ralf Gründer raubte uns zwar jede Illusion über bemerkenswerte Mauergraffiti im Wedding, geizte aber nicht mit kenntnisreichen Ausführungen in Film, Bild und Ton rund um das schon etwas unwirklich erscheinende Bauwerk. Die zum Experten gehörende Ausstellung ist noch den ganzen Juni über im Laine-Art zu sehen.

7.Juni: Wedding Wochen mit Rüdiger Bierhorst und Horst Evers
Ein erstklassiger Start in unseren Heimatmonat mit Ex-Weddinger Horst und Wedding-Veteran Bierhorst: Zudem stellte Robert seinen Avatar im virtuellen U-Bahnhof Gesundbrunnen vor, unser einsamer Friedrichshainer wurde an den Katzentisch verbannt, es gab tiefe Einblicke in die Stampen von nebenan, sonst viel G8 und kein Wort zum Kirchentag.

31. Mai: Mit Manfred Maurenbrecher und Satz & Pfeffer
Warder Hammah, "Satz & Pfeffer" Hamm Mitwitz Ortsrand Namborn Wies Oster-Ohrstedt Zurow Gescher Bautzen. Nicht sofort augenfällig aber bemerkenswert ist die Hemdmustervielfalt unserer Gäste, Manfred setzte sein gepunktetes noch mit einer von bunten Schnüren verzierten Weste ab und erfreute uns am Postklavier, daß wir ja extra für ihn angeschafft haben..

24. Mai: Mit Tube und Andreas Max Martin
Ein Foto wie das von Tube entschädigt für alle Mühe, die so eine Gästegalerie macht. Ein lässiger Abend mit einem aufgeräumten Robert an der Moderation, der Weimarer Andreas Max Martin präsentierte Jazzpop und Ausdruckstanz, Tube überzeugte u.a. mit glasklaren Beobachtungen zur Stresssituation "Rolltreppe".

17. Mai: Mit Martingo und Michael-André Werner
Gitarrencharmeur Martingo sang vom gepflegten Abhängen und Bier saufen, Michael-André Werner bewies, daß er sich auf lange wie kurze Romane gleichermaßen versteht & irgendwie muß ich die Moderation übertrieben haben... laut Gästebuch: "Frank heute sexy, Martingo hatte Konkurrenz." Dabei hab ich nicht mal getanzt...

12. Mai: Grand-Prix-Gala mit den S-Bahndati, Kirsten Fuchs, Uli Hannemann & Paul Bokowski
Da hätte es ja ruhig mal Punkte regnen können, wie es Regen geregnet hat, an diesem Grand-Prix-Abend im Laine-Art. War ja jedem klar, dass man mit deutschem Swing keine Welt erobern kann, aber 19(!?), Platz 19. Da haben wir uns schon ein bisschen geschämt, vor unseren finnischen Gastgebern. Na wenigstens Applaus hat es geregnet an diesem Abend: auf Uli Hannemann, Kirsten Fuchs, S-Bahndati und Paul Bokowski. Laine-Art: 12 Punkte.

10. Mai: Paul Bokowskis Brauseboys mit Sarah Hakenberg, Elis, Anselm Neft, Jochen Reinecke
Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr haben die Brauseboys für einen Abend lang das Hausrecht an ihren Brausezögling Paul abgetreten und was der sich wieder für Leute ins Haus geholt hat, das geht eigentlich auf keine Kuhhaut. Da hat die Bonner Kiezgröße Anselm Neft einen Zweiteiler vorgetragen, der sogar dem Schneider Robert Konkurrenz machen könnte und der Jochen Reinecke hat uns so lebhaft von den Schrecken schwedischer Möbelhäuser und Blockflöten berichtet, dass erst die selbstverkündet un-süße Sarah Hakenberg und der hervorragende Gitarrenliterat Elis wieder Freude und Hoffnung in die Gesichter gezaubert haben. Ja, und der Paul? Der Bokowski ist am Ende einfach nur dagessen. Ganz fürchterlich stolz, auf diesen tollen Abend.

03. Mai: Mit Tobias Wallat, Kirsten Fuchs und Jonny Freedom
Gleich drei wunderbare Gäste besuchten das Laine-Art. Punkrocker Jonny Freedom spielte handgemachte Lieder, Kirsten Fuchs war so toll wie immer und Tobias überzeugte durch Texte über das Leben in Steglitz.

26. April: Mit Sebastian Krämer, Thilo Bock und Hubert Skolud. Gastbilder
Der Vogelmonat endete toll. Wunderbare Gäste und ein wundervolles Publikum. Thilo Bock brach anschließend zu einem Stipendium auf und verläßt Berlin zum ersten Mal für länger als eine Woche.

19. April: Mit Jochen Reinecke und Uli Hannemann

Jochen überraschte mit einem Vogelquiz und verschenkte für die richtigen Antworten Singles, die keiner mehr abspielen kann. Extra für ihn wurde ein Plattenspieler aus dem Keller geholt und entstaubt. Uli ist Fachmann für Texte über Vögel und bot die besten dar.

12.April: Mit Elis und Micha Ebeling

Der Elis hatte ein tolles Lied über Vögel im Gepäck und der Micha hat viele Texte über Vögel und was mit ihnen so passiert. Ein bunter Abend mit zwei unserer Lieblingsgäste!

5.April: Vogelmonat Auftakt mit Nils Heinrich und Ahne
Wieder einmal verschlug es den Wandervogel Nils Heinrich nach Berlin, zurück in die heimatlichen Gefilde der Brauseboys. Zusammen mit Ahne von der Reformbühne Heim & Welt und den Surfpoeten begeisterten sie das Publikum mit tollen Texten und Liedern. Die Brauseboys waren auch gut.

31. März: Die große Brauseboys Geburtstagsgala

Es musste ja so kommen - lange wurde der Abend wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr voller Überraschungen, privaten Bekenntnissen und dem traditionellen Gästebuch-Rückblick. Nebst tollen Gästen wie Bohni von der Chaussee der Enthusiasten, Bonusboy Paul Bokowski und dem wundervollen Danny Dziuk an der Gitarre gab sich auch ein Alien namens Zendar Mitnichten ein Stelldichein ... nächstes Jahr wird es wieder so toll!

29. März: Die Brausegirls mit Babbra, Iris Niedermeyer, Dota, die Kleingeldprinzessin, Lea Streisand
sorgten für gute Stimmung bis Mitternacht. Ein schöner Abend für alle Beteiligten. Gute Texte, gute Lieder, schöne Frauen. Die perfekte Einstimmung auf den Samstagabend der Brauseboys.

22.März: S-Bahndati und Uli Hannemann

Ein volles Haus im Laine-Art, schließlich gabe es eine Premiere zu bewundern! Uli Hannemann sang mit den herrlich schrägen S-Bahndati und allen gefiel es! Am Textbrett wußte Uli natürlich auch zu überzeugen. Das Beste - der Abend ging mal früh zu Ende! Die S-Bahndati sind auf dem Foto leider nicht zu sehen.

15. März: Mark-Uwe Kling und Kolja Reichert
Ein schöner Brauseboysabend, v.a. dank der Schöneberger Lesebühnen-WG bestehend aus dem multiplen Kabarettpreis- und Slamgewinner Marc-Uwe Kling an grüner Gitarre und gelbem Klavier und dem Jungliteraten Kolja Reichert mit hübsch verschlafener Frisur und aufgeweckten Texten.

8. März (internationaler Tag der Frau): Mark Pätzold und Martingo

Internationaler Frauentag bei den Brauseboys mit einem waschechten Brigitte-Romanpreisträger (Link). Rappelvolles Laine-Art, etwas unruhig, zum Ende fast eine Schlägerei im Publikum. Zitat des Tages: "Wir haben heute Frauentag. Das heißt, dass Frauen zuhören dürfen und nicht reden müssen." (Heiko Werning) Robert als Moderator souverän wie immer. Hinark verschollen im Wedding. Martingo (Link) umschwärmt von vielen jungen Frauen und Volker. Frank mit grandiosen neuen Gedichten. Volker und Heiko lesen das Kuhdouble. Volker verliebt sich in eine Kuh, Heiko erschießt sie, um sein CO2-Konto auszugleichen.

1. März: Paul Bokowski und Nichtslutz

Schluss mit Intellekt, die Brauseboys traten wieder ohne ihre akademischen Würden auf und lasen, wie ihnen der Schnabel gewachsen war. Unterstützt wurden sie diesmal von Nichtslutz, der brandneue Lieder schmetterte, und Paul Bokowski zeigte einmal mehr seine Klasse und bewies auch mit seinen neuen Texte, dass er nicht umsonst *der Bonusboy* ist.

22. Februar: Jan Koch und Hans Duschke
Jan Koch, Hans Duschke
Intellekt 4.0 führte die Metaboys in neue Ebenen nie gekannter geistiger Sphären, vor denen wir uns auch selbst etwas erschreckt haben. Unter dem seminargestählten Tutorial des Dr. Surmann, der jegliche präjudizierende Rede von „Intellekt und Technik“ beim Worte nahm, lauschten wir ergriffen Literaturvertonungen von Asterix bis Bukowski durch den singenden Germanisten des Weddings, Jan Koch. Und Hans Duschke zeigte uns nicht nur die negativen Auswirkungen der Lohnarbeit ganz physisch, sondern berichtete auch übers Drogenkriegen und Kindertrips. Dazu ein Telefoninterview mit Spätzleboy Heinrich zu seinem sagenhaften Durchbruch im TV-Business, Nasenfrösche in Bild und schrillem Ton, im Alter geschriebene Jugendgedichte von Hinark Husen, eine neue Kunstform von Robert Rescue und die vermutlich multimetaebenste Verhandlung der Lesebühne an sich als Resümee des Intellektuellen Monats, der vor nahezu ausverkauftem rauchfreien Hause um zwei Minuten vor Mitternacht sein wohlverdientes Ende fand. Ab jetzt wieder wird es um 21.15 Uhr heißen: Robert, das Showlicht bitte! Wer wissen will, was es mit dem intellektuellen Monat der Brauseboys auf sich hatte, lese doch den kurzen Aufsatz von Dr. phil. Volker Surmann darüber.

15. Februar: Manfred Maurenbrecher und Falko HennigManfred Maurenbrecher, Falko Hennig
Ein schöner Abend, ein langer Abend, ein intellektueller, tief schürfender Abend. Höchst intellektuelles Highlight des Abends: Maurenbrechers nagelneue Lieder, Falko Hennigs Floh-Dialog und das Surmann/Sorge-Double mit gegenseitigen
Interpretationen von lyrischen Frühwerken. Wie gesagt: ein schöner Abend.

8. Februar, intellektuell mit drei Gästen, von denen einer eigentlich gar kein Gast ist. Oder doch?
Ivo Lotion, Nils Heinrich, Spider
Ivo Lotion, der eigentlich ja ganz anders heißt und nicht zum ersten Mal bei den Brauseboys gastierte, gab sein umjubeltes Debüt als Geschichtenvorleser. Das wurde höchste Zeit, denn er schreibt und liest, als würde er dies schon ewig tun und als hätten all die anderen es ihm nur nachgemacht. Nils Heinrich, der genau so heißt, wie er aussieht, sang von den Leiden eines Fachabiturienten und Spider , der im wirklichen Leben einen ganz anderen Namen trägt, lgewährte uns ein weiteres wundervolles Mal den Einblick in seine einzigartige Welt. Es war ein hochintelligenter Abend.

1. Februar, der intellektuelle Monat der Brauseboys, am 1. Tag dummerweise ohne Gast
Dr, Surmann, R. Rescue, F. Sorge, H. Husen, Cand. Ing. Werning
Uns ist, als dürften wir nun vollsten Stolzes behaupten, der Auftakt des intellektuellen Monates sei eine der Sternstunden unseres literarischen Salons gewesen. Wohl an! Herr Werning führte mit gekonntem Charme eines münsteranischen Stadtteilbliothekars durch den Abend; eine auf geistige Anregungen mannigfaltiger Art gierende und erkleckliche Schar von gut 40 ehrbaren Bildungsbürgern war zugegen, wie wir Herren Literaten, in edlem schwarzem Stoffe gewandet, unsere Werke vortrugen und daselbst wonniglich diskutierten. Monsieur Rescue labte unsere Ohren mit einem dem irischen Kollegen Joyce nacheifernden Strome des Bewusstseins im Hirne eines Kunden beim Kaufmann Lidl. Herr Sorge las juvenile Lyrik aus seines eigenen Geistes Giftschranke und forderte "Versöhnung statt Verhöhnung ein, während Deichgraf Hinark Husen sich des Hirngewixes bezichtigte und Dr. Volker Surmann literarische Caféauscultur im Etablissement des "feuchten Ecks" ergründete. Unzweifelhaft eine vortreffliche Veranstaltung, die uns den Verlust des sehnlichst vermisseten universalgelehrten Herren Dietmar Bartz erträglich machte, dessen Rosse ihn nicht zu rechter Zeit von den Redaktionden dieser Welt in die Abgeschiedenheit des Weddings zu tragen vermochten.
Die vorzüglichen Kupferstiche unserer Anlitze entstammen den flinken Fingern unseres mehrfachbegabten Franken Sorge. Voller Ehrerbietung und inbrünstig ausrufend "Ei, waren wir geil!", grüßen Euch die Knaben der Brause

25. Januar: Martin Betz und Matthias Keidtel
Martin Betzt, Matthias Keidtel
Der eine war schon laaaaange nicht mehr da, sang sich aber am gelben Postklavier schnell zurück und in die Herzen. Der andere war das erste Mal da und hinterließ im rammelvollen Laine-Art etwas, das man Eindruck nennt. Und zwar sehr gut! Der Abend ging mit "Zugabe"-Rufen zu Ende.

18. Januar 2007: Thilo Bock und Danny Dziuk
Thilo Bock, Danny Dziuk

Lieber Seitenbesucher, am 18. Januar hatten wir einen Orkan in Berlin. Der hieß "Kyrill" und war voll windig. Nur um 20.30 bis 21.15 wurde es einmal windstill und man konnte sogar Sterne am Himmel sehen. 15 Leute waren zivil ungehorsam und haben alle Radio-Warnungen, nicht aus dem Haus zu gehen, sprichwörtlich in den Wind geschlagen und sind zu uns gekommen ins Laine-Art. Der Thilo Bock war auch da und hat Geschichten gelesen. Am besten kam die an, wo er ein Küken in der Küche hat und Satzzeichen per mimischen Ausdruckstanz interpretierte. Danny Dziuk hat Lieder gesungen am Klavier. Die fanden alle toll. Der Heiko hat moderiert. Insgesamt war der Abend recht schön. Wir haben immer über Kyrill gelästert, weil im Hof nicht mal die Lichterketten schwankten. Aber als wir das Laine-Art verließen, war auf der Liebenwalder Straße ein ganzer Baum um- und auf ein Auto gefallen.

11. Januar 2007: Tom van Hasselt und Michael Ebeling
Tom van Hasselt, Michael Ebeling
Während Tom, der im übrigen wieder mal ein überragender Gast war, auch mal frontal in das Brauseboys-Objektiv grinste, ließ sich der als scheu und verschlossen geltende, für seine schüchtern und stets leise vorgetragenen Texte bekannte Autor Micha E. (Link zu seinem Blog) nur von hinten ablichten. An seinen glutroten Öhrchen ist zu erahnen, wie aufgeregt er während seines Auftrittes war. Das Publikum indeß kam ihm freundlich entgegen.

4. Januar 2007: Paul Bokowskis Brauseboys
Lea Streisand, Paul Bokowski, Michael Günther, Tilmann Birr
Weil die Herren Brauseboys an jenem Abend in Frack und Zylinder auf der Varietébühne standen, musste der ewige Ersatzboy Paul den Abend im Laine-Art ersatzweise gestalten. Er war nicht alleine, sondern teilte sich die Freigetränke mit Lea Streisand, Michael Günther und Tilmann Birr. Es soll schön und auch gut besucht gewesen sein, wurde uns berichtet.

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