Ja, man kann sagen,
dass wir wohl für den letzten und wieder mal bestens besuchten
Brauseboys-Donnerstag im Jahr keinen besseren Gast bekommen konnten.
Nicht nur, dass er verflucht viele Poetry-Slams gewinnt, nicht nur,
dass er im Finale des National Slam 2005 in Leipzig vor ca. 500 Leuten
frei einen sensationellen Text vortrug und gefeiert wurde, nicht nur,
dass er seit geraumer Zeit sämtliche seiner schönen Lieder
zu Klavier und Gitarre frei vorträgt, ohne wie wir alten Männer
auf ein Noten- und Textblatt stieren zu müssen. Nicht nur, dass
seine Lesetexte immer tiefsinniger, hintergründiger, pointierter,
kurzweiliger, sonniger, melancholischer, sportiver und alles weitere
werden, nein, er hat es im Jahr 2005 auch fertiggebracht, eine Lesebühne
- die Kreuzberger "Überflüssige" - aufzulösen.
Dafür gebührem ihm Respekt, Lob, ein gezogener Hut und natürlich
die besten Wünsche für das neue Jahr.
| 22.
Dezember: |
Frank
Grutza |
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Das ist er, der vorletzte
Eintrag für dieses Jahr in unsere Gästegalerie. Dieser Abend
wird als einer der längsten regulären Abende der Brauseboys
in die Brauseboys-Geschichte eingehen. Satte drei Stunden lang war unser
Programm mit nur einer Pause drin. Daher heißen, aufrichtigen
und bewundernswerten Dank an unser hartnäckiges Publikum, das tatsächlich
bis viertel nach zwölf im Laine-Art ausharrte, um auch noch die
allerletzte Wichtel-Geschichte zu hören. Vor lauter Wichteln mit
Geschichten und Geschenken kam leider, leider unser Gast ein wenig bis
ganz schön zu kurz. Wir hätten gern mehr von Frank Grutza
gehört, aber es ging einfach nicht. Trotzdem: der Abend war wundervoll.
Zwei Superstars der
Berliner Lesebühnen an einem Abend im lauschigen Kleinkunstkompetenzzentrum
in einem Weddinger Hinterhof. Das gibt es nicht alle Tage. Beiden stehen
übrigens ihre aktuellen Frisuren ganz ausgezeichnet.
| 8.
Dezember: |
Ivo
und Sascha |
L.S.D. |
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Nicht nur unsere
beiden Supergäste hatten Weltniveau, sondern direkt auch mal wir
selbst. Starke Texte, ausdrucksstarke Performance, klarer Klassenstandpunkt
sowie eine flotte, erfrischende, geistreiche und spontane Moderation.
Nur muss an dieser Stelle einmal kritisch angemerkt werden, dass unser
gestriges Publikum auf seine Leistung nicht besonders stolz sein kann.
Also, Leute, das könnt ihr doch besser, das "Auf gute Geschichten
angemessen reagieren". Ihr wart schonmal lauter und, ähäm,
enthusiastischer. Wärt ihr die Deutsche Fußballnationalmannschaft,
man müsste Eure gestrige Leistung als "Arbeitssieg" schönreden.
Das könnt ihr besser, wir wissen das! Also, übt das mal schön
bis nächste Woche. Das geht lauter!!!!
Bedeutend weniger
Menschen als in den Wochen zuvor fanden den Weg ins Laine-Art. Woran
mag es gelegen haben? An der überraschend im Dezember über
uns hereinbrechenden Kälte? Oder an den wahnsinnig günstigen
Angeboten der Billiglieger, die derzeit kurz vor Weihnachten eine Tiefpreisoffensive
nach der anderen "starten" und die unser Publikum massenhaft
nach Oslo, Reykjavik, Novosibirsk und in andere hippe Partymetropolen
ausgeflogen haben? Oder macht Frau Influenza gerade wieder sehr erfolgreich
die Runde? Für diesen Fall und zur Vorbeugung, weil echt starker
Stärkung des Immunsystems, haben wir einen super Tip parat: Morgens,
Mittags, Abends und in der Nacht Kohlsuppe essen! Da ist alles drin,
was man im Winter braucht, also Spurenelemente, Eisen, Kupfer, Magnesium
und der ein oder andere Nickelbestandteil. Stahlhart durch den Winter,
dank Kohlsuppe!!! Und nachts immer schön lüften. Zu Gast hatten
wir übrigens einen wahnsinnig attraktiven jungen Mann mit guten
Manieren aus einer der angesagtesten Städte der Welt, aus Bielefeld.
Frank ist übrigens seinen alten, vergammelten Weisheitszahn losgeworden,
ein ehemaliger DDR-Grenzsoldat hat ihn rausgeschossen, nun kühlt
Frank seine dicke Backe mit Flaschenbier. Nur: ist Frank ohne Weisheitszahn
jetzt überhaupt noch das intelligente Rückgrat der Brauseboys?
Findet es raus, nächsten Donnerstag!
| 24.
November: |
Gold |
Wohnzimmerpop |
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Musik ohne Gesang,
mal was komplett anderes im Laine-Art (wenn man sich jetzt mal Stefan
Stecklings Auftritte wegdenkt). Trotz grippalen Infektes eines der beiden
Goldjungs kamen sie und erstaunten das Publikum: das also ist Wohnzimmerpop.
Schön, schön.
Der Webmaster, der
leider an diesem Abend nicht anwesend war, soll eine grandiose Show
verpasst haben, die zum einen krachend voll besucht war, wovon das dritte
Foto von links zeugt (die dunkle Masse im Hintergrund ist das Publikum
- setzt man sich im richtigen Winkel zum Bildschirm, kann man etwas
erahnen). Zum anderen waren die beiden Gäste super, die, wenn man
sie mit falsch eingestelltem Apparat abblitzt, blaue Geschichter bekommen.
Mit der richtigen Bildbearbeitungssoftware ist es dann noch möglich,
sie zu Hulk (zweites Foto) zu verarbeiten. Jochen Reinecke ist
übrigens
auch einer dieser Blogger, der Link oben führt direkt dorthin,
wo er bloggt.
Danny Dziuk war da
und alle, alle kamen. Fabelhafte Musik, natürlich wieder mal nur
brandneue Texte und ein ganz, ganz liebes und attraktives Publikum,
so in etwa lässt sich der Abend zusammenfassen. Das letzte Foto
zeigt übrigens die Brauseboys After Work Runde, die wie immer bis
in die frühen Morgenstunden ging und zu der sich jeder gesellen
darf, der Lust hat.
Hach, mit welch wundervollen
Liedern uns die liebe Manuela diesen Zuckerabend noch stärker versüßt
hat! Das war genau die richtige Musik für den Herbst in uns allen,
der uns niedergeschlagen, traurig und kleinmütig durch unseren
tristen Kiez tapern lässt. Zur Verstärkung dieses melancholischen
Völlegefühls, gegen das nicht mal Alkohol und Drogen etwas
ausrichten können, zeigte Robert den Film "Das Passfoto",
der auf einer seiner famosen Geschichten basiert. Ein Abend, der schön
war, jawohl. Geburtstagskind Marie freute sich auch übers kleine
und große Ständchen.
Der Kampf wir immer
weiter gehen, solange es Menschen gibt, die sich nicht scheuen, sich
gegen herrschende Systeme zu erheben und rufen "So gehts nicht,
Freunde, ach was, ihr seid nicht meine Freunde!" Der Doktor erzählte,
und wir lauschten ergriffen. Warn schöner Abend, die Aktion "Rauchfrei
am vierten Donnerstag" scheint auch Freunde gefunden zu haben.
Allerdings auch einige Gegner. Aber die gibts immer, siehe oben.
| 20.
Oktober: |
Wortfossil
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Michael
Stein |
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Man kann wohl ohne
Übertreibung sagen, dass Stein eine der umstrittendsten Gestalten
der Berliner Lesebühnenszene ist. Ohne Zweifel ist er am längsten
mit dabei, stand er doch als einer der ersten damals noch in Westberlin
mit einem Lesebühnenkonzept auf der Bühne. Wir lernten ihn
überraschenderweise als überaus pünktlichen Gast kennen,
der schöne Texte vorlas und viel, viel interessantes zu erzählen
hatte. Man klebte förmlich an seinen Lippen.
Er steht und sitzt
wirklich häufig auf allen großen und kleinen Bühnen,
um dort zu sprechen und zu singen. An diesem Fossilienabend sang er
zwar auch, wurde aber überwiegend zu sich selbst befragt. Dem Moderator,
der den VHS-Kurs "Verunglückte Gesprächsführung"
gerade so geschafft hat, konnte die ein oder andere interessante Anekdote
aus dem mit viel Geschichte angefüllten Musikfossil Manfed rauslocken.
Und das reichlich anwesende Publikum erfuhr so unter anderem, dass Herr
Maurenbrecher im Jahre 1995 Drehbücher für die RTL-Fernsehserie
"Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" geschrieben
hat, wobei die Bezeichnung "Cobra 11" seine Idee war. Tantiemen
für diese Namensidee hat er natürlich nie gesehen. Dieser
Abend war ein sehr schöner.
| 6.
Oktober: |
Til
Wilsdorf |
Mitbegründer
der |
Kommune
1 |
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Der Fossilienmonat
Oktober wurde eröffnet von Til Wilsdorf. Er ist ein richtiges Original,
man trifft ihn hin und wieder in Weddinger Kneipen an und er gründete
im letzten Jahrhundert, das ja noch nicht sooo lange her ist, die Kommune
1 mit. Das war im Westberlin der späten sechziger Jahre, als es
in diesem Teil der Stadt nicht nur politisch, sondern auch sexuell drunter
und drüber ging, in dieser Kommune jedenfalls. Muss eine anstrengende
Zeit gewesen sein, über die an diesem Abend viel interessantes
zu erfahren war.
Herausgekitzelt hat dies alles übrigens Talkmaster Hinark.
Die leicht albern
wirkenden Fotos lassen erahnen, dass die beiden eher was visuelles machen.
Ja, sie machen Pantomime. Aber paradoxe Pantomime, genauer: Geräuschpantomime.
Nun haben Paul und Willi jede Menge Weddinger Fans, denn sie sind großartig.
Eines Tages werden sie ganz groß sein, und dann können die
Brauseboys voller Stolz sagen: bei uns waren sie schon, als sie noch
168 und 165 cm, also ganz klein waren.
Einen Tag vor der
weltweiten Veröffentlichung ihres epochalen Romans "Die Titanic
und Herr Berg" war Kirten nochmal bei den ob dieses Gastes stolzen
Brauseboys und hat erfahrungsgemäß die Bude gerockt, dass
es eine Art hatte, und was für eine Art!
| 15.
September: |
Rupprecht
Meyer |
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Hinter der Fassade
eines unscheinbaren Sinologen verbirgt sich ein großer Lyriker
und Prosaiker, der leider demnächst den deutschen Sprachraum schon
wieder verlässt, um zurück nach China zu gehen und dort fürs
Auswärtige Amt zu arbeiten. Unser Licht (welches Licht?) ist einfach
zu dunkel, um ohne Blitzlicht zu fotografieren.
| 8.
September: |
Jann
und |
die
Schweine |
(Schweizer
Rock) |
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 |
 |
 |
Das stimmt doch gar
nicht! Die machen gar keine Rockmusik. Die machen ganz normale, schöne
Lieder, zu denen auf Schwyzerdühtsch gesungen wird. Und damit auch
jeder weiß, was dem Sänger da gerade für Laute entwichen,
gibts die Untertitel auf Deutsch auf großem Papier zum Mitlesen.
Sehr vorbildlich!
| Samstag,
3. September: |
Kleine
Buchpremiere |
mit
ELIS |
und
BOHNI |
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Ein altgedienter
Lieblingsgast (Elis) war da und ein zweiter Gast (Bohni), der sonst
Donnerstags nie kann, weil er da immer bei der Chaussee der Enthusiasten
im Friedrichshain liest, gab uns die Ehre. Was man leider auf den Fotos
nicht sehen kann, ist Bohnis Gipsarm. Erst am Nachmittag des selben
Tages brach er sich beim Fußballspielen den Arm. Nicht sein Sport,
glaube ich. Super, dass er trotzdem zu uns kam. Ein sehr schöner,
schön langer Abend war das. Ach ja, dann waren da noch unsere Bücher
PROVINZ BERLIN und WENN WEDDINGER WEINEN, die wir zum ersten Mal hoch-
und aufhalten konnten. Sie lesen sich gut, was soll man sagen...
Mit Mark-Stefen Tietze
hat sich direkt mal ein Politiker in Deutschlands härtestes Krisengebiet,
den Wedding, getraut. Er wurde nicht mit Eiern beworfen, sondern bejubelt.
Zu Recht. Außerdem: Längster Schlussapplaus seit Bestehen
der Brauseboys.
Ab diesem Eintrag
in unser Gästefotoalbum wird die blaue Phase dieser Internetseite
eingeläutet. Das hängt mit den Brauseboys-Büchern "Provinz
Berlin" und "Wenn Weddinger weinen" zusammen, die sind
auch blau. Der Webmaster war am Ende des gestrigen Abends ebenfalls
blau. Aber nur ein bisschen. Er hat sich halt so doll über die
druckfrischen Bücher gefreut. Ach ja: unser Gast war wieder mal
spitze, las den ultimativen Hasstext über die Bäckereikette
Kamps (der hoffentlich bald irgendwo, vielleicht ja im Internet, veröffentlicht
wird). Und Heiko zeigte, wie er mal im ZDF-Frühstücksfernsehen
zu sehen war.
| 18.
August: |
Agnieska
Debska |
und
Spider |
sowie
drei Brauseboys |
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 |
 |
Der Abend soll schön,
das Laine-Art voll und die Gäste toll gewesen sein. Sagen Augen-
und Ohrenzeugen. Der Webmaster (Nils) selbst war nicht anwesend (Sardinien),
ebenso wie Volker (Kroatien) und Frank (Korsika). Übrig blieben
die drei auf dem letzten Foto, von denen aber nur zwei singen. Der dritte
stellt sich höflicherweise immerhin dazu, obwohl er nicht singt,
sondern schweig. Allerdings habe ich ihn schonmal singen hören,
echt!
| 11.
August: |
Jaim
Mitzenhaim |
und |
Ahne |
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Alle, die da waren,
und das waren viele, wissen jetzt, dass auch Dildos lesbisch sein können.
Aha. Brot und Sperma gehören auch irgendwie zusammen und Schokolade
prickelt auf der Zunge.
| 4.
August: So erotisch!!! |
Lars
Ruppel, Bo Wimmer |
und
Peter Janicki vom |
Late-Night-Lesen
(Marburg) |
 |
 |
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 |
Heiße Jungs
aus Hessen kamen zu Zungenspielchen und Salzstangeneinführ-Orgien
in den Darkroom DER Sexsymbole im Wedding. Wahrscheinlich sind die Namen
den Fotos komplett falsch zugeordnet, aber nach diesem lüsternen
Abend wußte wirklich niemand mehr, wie er wirklich heißt.
Die Kabarettistin
unter den Comedians machte etwas, wofür sie niemals in den Quatsch
Comedy Club eingeladen würde: Sie las Texte vor. Über Comedians.
Das war sehr aufschlussreich.
Das Publikum wollte
wieder rein, und dies auch noch zahlreich. Leider ließ der Wettergott
das Grillen ausfallen, was aber nicht tragisch ist, wenn dafür
ein dufter Abend mit attraktivem, begeisterungsfähigem Publikum
rausspringt.
| 14.
Juli: Open Air mit |
Nichtslutz |
und |
Uta
Köbernick |
 |
 |
 |
 |
Wenn das Publikum
nicht rein will, weils drinnen zu kühl ist, dann geht man raus
zum Publikum, weils viel netter ist, im sommerwarmen Freien und bei
frischer Luft zu lesen. Danke an alle, die gestern nicht im Freiluftkino,
Biergarten, Badeseewasser, Urlaub oder sonswo, sondern bei uns waren!
Die irischen Stadionrocker
U2, der Regen, die wirtschaftliche Lage und im zweifelsfall auch Oskar
Lafontaine waren schuld daran, dass wir unserem tollen Gast leider kein
prall besuchtes Laine-Art präsentieren konnten. Dafür jedoch
eins mit ausnahmslos engagiertem Publikum, das extrem gut drauf war.
Ein würdiger
Gast für den letzten Wedding-Wochen-Donnerstag. Er kam, las und
begeisterte. Zum vierten Mal dagewesen, bitte wieder wählen!
Der Abend soll sehr
lustig, sehr schön, sehr heiß und überhaupt sehr gewesen
sein. "Soll" deswegen, weil der Webmaster selber nur Erzählungen
darüber vernommen hat und persönlich leider nicht anwesend
sein konnte.
Souverän und
stark wie immer, der Rüdiger. Was wir leider von unserem Publikum
nicht behaupten können. Erstens war es fast vollständig abwesend
(lags am Sommereinbruch?), und zweitens partiell weggetreten bzw. kurzzeitig
ermüdet (siehe Foto rechts). Wir weisen jede Schuld daran von uns,
unsere Vorstellung war überdurchschnittlich gut. Ihr habt was verpasst.
Schwäbisches
Understatement aus Schöneberg bzw. Kreuzberg, dafür aber
mit Gitarre, das im Wedding bestens ankam. Bekloppter Satz, aber so
steht es geschrieben.
| 2.
Juni: viele Leute |
kein
Wiglaf Droste (krank) |
dafür
hat Marco
Tschirpke |
jetzt
mind. 60 neue Fans |
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Die Wedding Wochen
starteten fulminant mit einem ausverkauften Laine-Art,
einem wegen geschlossener Nasennebenhöhlen ausgefallen Stargast
sowie einem dafür eingesprungenen gesunden, in gewisser Hinsicht
allerdings auch kranken Stargast, der im Gegesatz zum anderen wunderbar
Klavier spielen kann.
| 26.
Mai: Lea Streisand |
von
der Lesebühne |
"Sinn
& Voll" |
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Lieber Besuch aus
dem befreundeten Stadtteil im Osten, in dem so vieles besser ist, in
dem schöne Häuser stehen und grüne Bäume und in
dem es eine Lesebühne mit Namen "sinn & voll" gibt.
Unser Fotograf sollte
doch wieder mit Blitz fotografieren.
| 21.
Mai: Thilo Bock |
Heiko
ist wieder da
|
Ein
maltesischer Engel |
Feiernde
Griechen |
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Der Glanz der großen
weiten Showwelt, der Geruch von Rock'n'Roll, der Hauch der Anarchie,
all das wehte, roch, glänzte im Laine-Art. Ein Abend, der ein Abend
war. Aber was für einer auch!
Dieser Mann kann
lesen, jonglieren und grinsen. Und er ist verdammt nett, trinkt nur
Cola und uns nicht das Bier weg.
Dieser Mann schreibt
wunderbare Geschichten, die ebenso lustig wie tiefgängig sind.
Mittlerweile nicht mehr nur ein Geheimtipp, sondern eine wichtige Empfehlung!
Außerdem isst er gerne Kuchen und ist selbst schuld an diesen
Fotos. Was muss er sich auch während des Essens direkt vor die
Kamera setzen!
Er kam, sang und
verblüffte wie immer. Zum Schluss musizierte er gar auf einem Ding,
dessen Namen er vergessen hatte. Ein
Abend voller Steckling.
Sie kam, sang, lyrikte
allerliebst und alle, wirklich alle, lagen ihr zu Füßen!
Und er, ach er, er ist halt, wie er ist: unvergleichlich und immer ein
Ereignis. Zwei großartige Gäste, die man sich auch gern in
die Wohnung stellen würde.
| 14.
April: |
Micha
Ebeling |
(L.S.D.) |
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Wenn man Micha einlädt,
weiß man, was auf einen zukommt: ein guter, nein, schweineguter
Abend. Unklar ist nur, warum Hinark ihn auf dem letzten Foto so ängstlich
anschaut.
Eine reizende ältere
Dame, eine ungestüme Gitarre, und der Laden war gerockt!
Ein wahnsinnig beliebter
Blogger, dessen Blog
wahnsinnig gut besucht wird, und der sogar schreiben und vorlesen kann.
Die Bilddokumente
der Brausegirls am 24. März und der Brauseboys-Geburtstagsgalagala
am 26. März
sind im Archiv zu finden.
Von dieser jungen
Dame wird man noch sehr viel hören. Vielleicht ja auch wieder im
Laine-Art. Aufmerksame Titanic-Leser
kennen außerdem ihre Karikaturen und Kurztexte.
Wenn wir nicht wüssten,
dass er zurechnungsfähig ist, würden wir ihn aufgrund seiner
Wahnsinnigen Geschichten für verrückt erklären. Komplett
verrückt, aber dabei schön verrückt. Komm bald wieder,
Thilo, die Leute lieben dich!
| 24.
Februar |
Anselm
Neft, Christian |
Bartel
und Olaf Guerke |
(Der
Kleingeist, Bonn) |
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Sie kamen aus der
wahren deutschen Hauptstadt, aus Bonn, und haben uns einen tiefen Einblick
in ihre besorgniserregenden Befindlichkeiten gewährt, die da wären:
Katholizismus, drittes Reich und gestörte Sexualität.
Charmante Geschichten
und Live-Comics von einer noch charmanteren Kreuzberger Lesebühenaktivistin,
die am 24. März verdienterweise zum Brausegirl werden wird, jawohl!
Die entzückende
Dota rockt sogar mit ganz leisen Liedern, deren Genuss man nicht durch
das Entfalten eines Papiertaschentuches stören sollte!
| 3.
Februar |
|
Uli
Hannemann (L.S.D.) |
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