_A R C H I V_DIE_UNENDLICHEN_WEITEN_DER_BRAUSEBOYS
in Bild (JPEG), Text (HTML) und Ton (MP3)
Ein wenig unübersichtlich, sicherlich. Aber welcher vor
alten Schätzen überquellende Dachboden ist das nicht?

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Rückblick auf das Jahr 2003 | Rückblick auf 2004

Die Gruppe der Lesenden und Singenden sitzt hörenderweise um den runden Tisch herum und lauscht dem oder der, die oder der gerade mit lesen / singen dran ist. In diesem Fall hier wird Kirsten Fuchs belauscht (ehemals Erfolgsschriftsteller im Schacht).

Wenn Robert Rescue an der Reihe ist, liest er meistens einen langen Text.

Dann singt Nils Heinrich ein trauriges Lied und versucht, sich die Anschlagfehler auf der Gitarre nicht anmerken zu lassen.


Oder aber ein Gast singt ein Lied. In diesem Fall Wello Rausch
(von O-Ton Ute)

So sieht ein normaler Abend bei den Brauseboys aus:



Und irgendwo steht vielleicht der rauschende Fernseher der Schneeameisenschau

 

Bilder der Westfalen Tour der Brauseboys
(14.11.03 Halle, 15.11.03 Bielefeld und 16.11.03 Münster)

Heiko fragt während der Fahrt online die Vorverkaufszahlen ab

Robert schläft, Frank guckt zur Seite und nach hinten, hält wahrscheinlich nach Verfolgern Ausschau

Volker guckt immer nur stur geradeaus

Halle/ Westfalen, erste Station. Gerry Weber konnte nicht kommen, die 20 restlichen Einwohner waren da.

Münster: Volker protestiert gegen das niedermachen von Bielefeld.

Bielefeld: Während des Auftrittes war es nicht wesendlich voller als danach. Diese Stadt muß niedergemacht werden.
(Mit Worten aber nur!)

Robert zählt die eingespielte Kohle und denkt darüber nach, alles einzusacken und einfach abzuhauen. Leider hat er aber kein Auto, was den schönen Plan vereitelt.

Ein Fan trifft sein Idol: Nils Heinrich mit seinem Lieblingspercussionisten (Götz Alsmann Band) Markus Paßlick, der in Münster um ein gemeinsames Foto ersuchte.

 

 

6. November: Los Brausechicos gehen an den Start:










Einer zupft den Darm und macht sich mit einem anderen Brausechico zum Affen. Und das einen ganzen Monat lang. Schnell einen Tequila bitte!

 

19. Oktober 2003:
Das ist die zugegeben magere Fotoausbeute vom Auftritt beim Literaturfrühstück im Cottbuser Muggefug:

Einerseits unscharf, andererseits kontrastreich und drittens mit Gitarre. Das Publikum war sehr freundlich und hat alle bisher gehörten Horrorgeschichten über die Stadt Cottbus Lügen gestraft! Da fahren wir doch wieder mal hin!

 

Die turbulenten Erlebnisse der Brauseboys am Donnerstag, 28. August (Laine-Art) und Freitag, 29. August (Strassenfest Utrechter Platz), manifestiert auf digitalem Fotochip:


Das Laine-Art im Frühherbst, wenn der Grill kaltbleibt, es nachts kälter ist als draußen und drinnen aufgeblendete Filmscheinwerferbatterien den ganzen schönen Raum schön hell machen.

 


Mit der Pocketkamera aufgenommene klitzekleine Fotokollage vom Scheinwerfer links vorn am Fenster, dem "Weißabgleich" mit Heiko als Statist und der überraschend kleinen "Arri 70 mm", die die Show auf Zelluloid gebannt hat. Mit einer Lupe kriegt man das Bild größer.

Strassenfest Utrechter Platz, Punkt 18 Uhr: "Hallo, wir sind die Brauseboys, die einzige Lesebühne mit angeschlossener Dusche!"

Der durch nichts und niemanden einzuschüchternde Robert Rescue im Wortkampf gegen menschliche Papageien.

Das intellektuelle Rückgrat gönnt sich, wie es meint, ein wärmendes Getränk. Tee? Kaffee? Heiße Milch mit Honig? Was ist in der Kanne? Frank lächelt, schweigt und nippt.

 


Suchbild mit diabolisch grinsender Lokalprominenz.

 

 

Das war Silvester am 31. Juli:

Die Brauseboys könnens janz jefährlich krachen lassen, und es ist ihnen auch egal, daß es Donnerstag Abend 23.45 Uhr ist und im benachbarten Haus Familien mit Kindern in tiefem Schlaf liegen. Die Brauseboys haben schließlich Publikum, was teuer für Entertainment bezahlt hat und dieses dann auch bekommen soll!

Ist ja schließlich Silvester gewesen, da darf man mal über die Stränge schlagen.

So schön war Heiligabend im Laine-Art:

Heiko Werning weiß, wie heiß es auf der Südhalbkugel zu Weihnachten werden kann und wie es dann dort unten aussieht. Und er hat dieses Wissen gern mit seiner Diashow "Weihnachten in Chile" weitergegeben. Die weiteren Fotos künden wild angeordnet vom enormen Publikumsinteresse an einem Heiligen Abend mitten im Sommer, von weggefressenen Lebkuchen, einem nackten Adventskranz, verschmähtem Glühwein, einem aufgetakelten Gummibaum und schlicht und ergreifend von einem leicht beknackten, aber doch schönen, nein, wunderschönen Abend.

 

 

"Leckerleckerlecker. Heute grill ich, morgen back ich und übermorgen schreibe ich eine Geschichte, in der ich ein Würstchen bin, das auf dem Grill liegt..."

"Jungs, hört mal zu: Lesebühnen sind das ganz große, kommende Ding, da hab ich mich schon mal schlau gemacht!"

Hier ist neuer Lesestoff von Volker Surmann: Ist der Wedding Bielefeld?

 

Das war der Grand Prix Eurovision de la Chanson bei den Die Brauseboys:

Der Sieger der Brauseboys- eigenen Punktewertung ist: Polen! Wir gratulieren aber trotzdem dem anderen Sieger dieser gleichförmigen Veranstaltung, auf der ein Lied wie das andere klang. Dank populistischer Telefonabstimmungen geht der Sieg an die Türkei. Unsere türkischen Freunde haben es zwar nicht in die EU geschafft, dürfen aber im nächsten Jahr eine ca. 6 Millionen Euro teure Fernsehshow ausrichten. Herzlichen Glückwunsch!

Hier die original Brauseboys- Wertung:

Platz 1: Polen (62 Pkt)
Platz 2: Österreich (52)
Platz 3: Russland (37)
Platz 4: Türkei (36)
Platz 5: Norwegen (34)
Platz 6: Belgien (32)


Publikums-Tipp:
Türkei (7 Stimmen)
gefolgt von Polen (5 Stimmen)
gefolgt von Norwegen und Frankreich (je drei Stimmen)
Klicken: DAS ORIGINAL BRAUSEBOYS GRAND PRIX- POSTER (zum Andenken, Abspeichern, Ausdrucken, Anbeten)

Drinnen, draußen, und Lou, die Botox- Knusperhexe aus Waghäusel bei Mannheim.

 

Während warmes Licht das Laine-Art durchdämmert, lesen Die Brauseboys sich selbst und anderen was vor.

B wie Brauseboys. Die neue, leuchtende Deko der einzigen Lesebühne mit angeschlossener Dusche.

Frank Sorge liest, hinter ihm Robert Rescue und weiter links Micha Ebeling & Heiko Werning sowie 300 Zuschauer lauschen andächtig, Volker Surmann macht ein Foto, Nils Heinrich ist auf dem Klo.

20. März: Auch wenn Frank Sorge körperlich nicht anwesend war, hat er durch außergewöhnlichen Einsatz Präsenz bewiesen: Mit einem telefonischen Lagebericht zur aktuellen Situation in Hannover.

 

E H E M A L S _ A K T U E L L

Diesem Mann auf dem Bild hier oben genügt es nicht, den Nahen Osten neu zu ordnen. Er zwingt uns auch, Texte über ihn zu schreiben!

Lieber Schorsch Push,

ich schreibe Dir den Brief hier, weil Du ein guhter Mann bist, weil Du gegen das Böse in der Welt kämpfen willst und das jetzt auch machst. Ich gucke immer Fernsehen, wenn du da auftrittst, ich finde die Sachen gut, die du da erzählst, weil das alles wahr ist und ich glaube alles, was du sagst.
G A N Z E R _ T E X T

 

 

 

 

 

Wie George W. Bush in meine Schlauchmilch pupste.

Am Montag, dem 18.3.2003 geschahen zwei Dinge in meinem Leben fast gleichzeitig:

Ich stand im Realmarkt im Frankfurter-Allee-Center vorm Kühlregal und ärgerte mich wieder einmal, dass es nur noch Milch im umweltfeindlichen Tetrapak oder in sauteuren biologisch geblasenen Pfandflaschen gibt, aber keine Milch mehr im so günstig wie umweltfreundlichen Milchschlauch. Das gleiche Bild im Reichelt um die Ecke. Kein Zweifel: Der gemeine Milchschlauch ist eine ausstrebende Art. Ich bin bekennender Schlauchmilchfan und beschloss deshalb, bis zur Brauseboys-Premiere ein Manifest zur Rettung des deutschen Milchschlauches zu verfassen.
G A N Z E R _ T E X T

Kriegstagebuch
Tag 1:
Der Enthauptungsschlag. Die B.Z. titelt: "Saddam verpiss dich".

Tag 2:
Der Sprecher der Alliierten teilt mit, dass man gleich zu Beginn des Krieges mit einer noch nie dagewesenen Kampfkraft Bagdad bombardieren werde, damit die irakische Führung sofort kollabiere. Bereits in der ersten Angriffswelle werde man mehr Bomben abwerfen, als während des gesamten Jugoslawien-Krieges.
G A N Z E R _ T E X T